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Dienstag, 29.4.2008, 20 Uhr
68 und die Revolution. Anmerkungen zu einem Begriff in Philosophie und Geschichte
Vortrag und Diskussion mit Helmut Reinicke
Noch in seiner letzten Vorlesung über die Philosophie der Geschichte im Wintersemester Ende März 1831 feiert Hegel - wie fast 40 Jahre vorher Kant - den "herrlichen Sonnenaufgang" der Revolution: "Die denkende Welt feiert in erhabener Rührung und Enthusiasmus diese Epoche der wirklichen Versöhnung des Göttlichen mit der Welt." In den 60er Jahren kam das Wort Revolution wieder aus dem verdrängten Bewußtsein ins Offene. Die Revolution wollte begriffen, ergriffen werden. Sie kam wieder in die öffentliche Sprache und verschaffte sich schließlich weithin Gehör. Begriff und Inhalt haben sich in der Geschichte verändert. Die Revolutionsgeschichte besteht aus Revolten für die Freiheit bis sich eine globale Revolution - bereits in der Theorie der bürgerlichen – heran bahnt. Dere Vollzug hat sich immer wieder hinausgezögert. Aber der alte Maulwurf gräbt - Helmut Reinicke, zuletzt Professur in Flensburg, hat zahlreiche philosophische und kulturgeschichtliche Bücher publiziert. U. a. "Für Krahl" (Merve, 1973); "Hegel-Register" (Suhrkamp 1979); Kryptogramme der Macht (ca ira, 1998).
Herzlich willkommen!
Alle Veranstaltungen finden im alten Literaturhaus, Bockenheimer Landstr. 102 statt (1. Stock).
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