Nach seiner Ermordung durch das bolivianische Militär am 9. Oktober 1967 ist CHE zum Mythos geworden. Die anhaltende Faszination die von ihm ausgeht verdankt sich auch dem berühmten Foto von Alberto Diaz Korda, das am meisten reproduzierte Bild der Weltgeschichte. 1968 ist es die Ikone der internationalen Studentenbewegung. Von politischen Inhalten hat es sich heute zum (großen) Teil gelöst, es ist zum Werbeträger einer Vielfalt von Produkten geworden.
Die Geschichte und die ästhetischen und politischen Hintergründe des Mythos Che sind Thema des Vortrages von Rudolf Sievers. Briefe, Gedichte und weitere literarische Texte werden von Falk Bayerl gelesen.
Rudolf Sievers ist Hrsg. des Buches “1968. Eine Enzyklopedie”. Neuerschienen im Januar 2008 in der edition suhrkamp